“höferHOF I + II” wermelskirchen - dabringhausen, bergisches land

ZWÖLF+ZWEI EIGENTUMSWOHNUNGEN IN DABRINGHAUSEN - KOMFORTWOHNEN IN EINER GRÜNEN OASE

höferHOF I + II . wermelskirchen - dabringhausen, bergisches land

Konzeptentwicklung

Vierzehn Eigentumswohnungen in zwei identischen Mehrfamilienwohnhäusern, auf einem unregelmäßigen Grundstück am Höferhof in Wermelskirchen-Dabringhausen. Die Planungsaufgabe war nicht die Wiederholung eines Typus, sondern die Entwicklung eines Ensembles: Zwei Gebäude, die durch ihre unterschiedliche Stellung zur Grundstücksgeometrie gemeinsam einen Freiraum definieren — mit Rücksicht auf Bestandsbäume, die erhalten bleiben.

Ensemble statt Wiederholung

Beide Baukörper sind baugleich — aber nicht parallel gesetzt. Sie folgen der Geometrie des unregelmäßigen Grundstücks und reagieren auf die jeweilige Grundstückssituation eigenständig. Das Ergebnis ist kein gespiegeltes Doppelhaus, sondern ein Ensemble mit gemeinsamem Freiraum und eigenständiger städtebaulicher Haltung. Bestandsbäume auf dem Grundstück sind Teil des Freiraumkonzepts — nicht Hindernis, sondern Entwurfsressource.

Wohnungstypologie — von der Standardwohnung zum Penthouse

Erdgeschoss, erstes und zweites Obergeschoss sind als Zwei-Spänner organisiert: zwei Wohneinheiten je Geschoss, zwischen 73 und 81 m², mit Terrassen im Erdgeschoss und Loggias in den Obergeschossen. Das Dachgeschoss gehört je Gebäude einem Penthouse — 118 m² Wohnfläche, ein Wohn-Koch-Essbereich mit 53 m², Masterbad mit Vorraum, Gäste-Bad, Homeoffice und zwei Dachterrassen mit je 37 m² Bruttofläche. Räumlich sind das die stärksten Einheiten beider Gebäude.

Infrastruktur — gemeinsam, vollständig, unterirdisch

Beide Gebäude teilen eine gemeinsame Tiefgarage mit 15 Stellplätzen, Fahrrad- und E-Bike-Keller sowie individuellen Kellerabteilen für jede Wohneinheit. Die unterirdische Verbindung ist das strukturelle Rückgrat des Ensembles — sie bündelt Erschließung, Versorgung und Stellplatznachweis beider Häuser in einer konstruktiven Ebene.

Behördliche Abstimmung

Das Konzept wurde der Stadt Wermelskirchen im Rahmen einer Voranfrage vorgestellt. Die Rückmeldung war eindeutig: Das Vorhaben wurde von der zuständigen Behörde ausdrücklich positiv bewertet. Die Stadt signalisierte sowohl die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit als auch eine kurze Prüfdauer von voraussichtlich drei Monaten — ein Ergebnis, das auf frühzeitiger und präziser Planungsarbeit beruht, nicht auf Zufall.

Leistungsbild und Projektstruktur

Für höferHOF I und II wurden die Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI erbracht — Grundlagenermittlung und Vorplanung einschließlich Konzeptentwicklung, Grundrissplanung, Schnitte und Ansichten. Energiekonzept und Fassade werden im Zuge der Entwurfsplanung (LP 3) festgelegt. Die Weiterentwicklung bis zur Baugenehmigung und Ausführungsplanung (LP 3–5) erfolgt durch das Büro. LP 6–9 werden über einen erfahrenen Kooperationspartner erbracht — ohne Schnittstellenrisiko zwischen Planung und Ausführung.

Auftraggeber

Bauherr und Auftraggeber ist die Mauro GmbH, ein erfahrener Wohnimmobilien-Entwickler aus dem Rheinland. Die langjährige Zusammenarbeit basiert auf gegenseitigem Vertrauen in Planungsqualität, Termintreue und verlässlicher Kommunikation.

Projektdaten

Nutzung: 14 Eigentumswohnungen (7 je Gebäude), 73–118 m²
Lage: Wermelskirchen-Dabringhausen, Bergisches Land
Leistungsphasen: LP 1–2 erbracht · LP 3–5 in Vorbereitung · LP 6–9 über Kooperationspartner
Status: Konzeptentwicklung · Stand Januar 2026 · Beauftragung ÖBVi erfolgt · Beauftragung Bodengutachter erfolgt · LP 3 in Bearbeitung · Antrag auf Grundstücksentwässerung frühzeitig gestellt
Vermarktungsstart: voraussichtlich zweite Jahreshälfte 2026

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